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Das
Haus wurde zusammen mit dem Nachbarhaus
Eberhardstraße 4 als herrschaftliches Wohnhaus 1724 auf 1725 von
Oberst von Eichelberg erbaut. Das
Haus wird in alten Akten so beschrieben: Zweistöckiges Wohnhaus,
67Schuh lang an der Beckengasse, gewölbter Keller, gemeinsame Einfahrt
mit dem Anwesen der Fahrkutscherswitwe Lachenmayer, Stallungen und ein
Gärtchen. Um 1800 teilten sich zwei Besitzer das Anwesen: Die Witwe
des Sattlers Riekhert, also die erste Wirtin hier war. Sie verkaufte ihre
Hälfte um 6800 Gulden an den Metzger Ludwig Hanf. 1842 übernahm
Johann Michael Schweizer, Metzger und Wirt, die Nachfolge des Metzger
Hanf. Die Erben des Johann M. Schweizer verkauften 1842 das Anwesen für
11480 Gulden an den Metzger Heinrich Rupp. Rupp starb 1867. Seine Witwe
heiratet bereits 1868 den Metzger Friedrich Canz. Um 1870 wird Metzger
und Wirt Friedrich Canz auch Posthalter. Vor der Wirtschaft in der Eberhardstraße
stehen nun schwarz-gelbe Postkutschen.
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